
Japan · 45 Minuten · Fleisch · Hauptgang · Für Anfänger
Nikujaga
Für 4 Personen · metrisch
Japanischer Schmortopf aus Rindfleisch, Kartoffeln und Shirataki
Nikujaga ist ein japanischer Schmortopf aus Fleisch und Kartoffeln, der im Sud aus Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker weich und würzig wird. Die Shirataki-Nudeln gelten als traditionelle Zutat, zwingend sind sie aber nicht. Gegessen wird das Ganze mit warmem Reis – und weil es beim Ruhen an Geschmack gewinnt, schmeckt es auch abgekühlt noch sehr gut.
Zutaten
- 600 gKartoffelnmehlig oder festkochend, geschält, in mundgerechte Stücke
- 1Zwiebelin Spalten geschnitten
- 300 gRindfleischdünn geschnitten, in mundgerechte Stücke
- 150 gShirataki-Nudelnabgespült, kurz blanchiert, gekürzt
- 1Karottegeschält, im Rollschnitt
- 400 mlWasserals Kochflüssigkeit; alternativ Dashi
- 4 ELSojasauce
- 3 ELMirin
- 3 ELSake
- 2 ELZucker
- 1 ELPflanzenölzum Anbraten
- 50 gZuckerschotenkurz gegart, zum Schluss als grüne Einlage; auch grüne Bohnen
- 10 gDashi-Pulverfür zusätzlichen Umami im Sud (optional)
- 2Frühlingszwiebelin Ringen, zum Servieren (optional)
Zubereitung
- Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden, die Zwiebel in Spalten teilen und die Karotte im Rollschnitt zerteilen.
- Die Shirataki-Nudeln abspülen, auf essbare Länge kürzen und kurz blanchieren, dann abtropfen lassen.
- Das neutrale Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Kartoffeln und Karotte darin anbraten, bis die Oberflächen glasig werden.
- Das dünn geschnittene Rindfleisch zugeben und unter Rühren anbraten, bis es die Farbe wechselt.
- Das Wasser – oder Dashi beziehungsweise Wasser mit Dashi-Pulver – angießen, aufkochen lassen und den Schaum abschöpfen.
- Die Shirataki zugeben, dann Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker einrühren.
- Ein Otoshibuta aus Backpapier direkt auf den Sud legen (oder den Deckel mit einem Spalt auflegen) und bei schwacher bis mittlerer Hitze 15 bis 25 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind; dafür mit einem Spieß in ein großes Kartoffelstück stechen.
- Die Abdeckung abnehmen, den Sud offen etwas einkochen lassen und abschmecken. Die kurz gegarten Zuckerschoten zum Schluss zugeben oder darüberstreuen.
- Den Topf kurz ruhen lassen, nach Belieben mit Frühlingszwiebelringen bestreuen und mit warmem Reis servieren.
Tipps und Varianten
Statt Rind lässt sich ebenso gut dünn geschnittenes oder klein geschnittenes Schweinefleisch verwenden; wer mag, würzt das Fleisch vor dem Anbraten mit Salz und Pfeffer. Für eine lockerere Konsistenz kann man die Kartoffeln vorab 15 Minuten ganz dämpfen, abkühlen lassen und erst dann zerteilen. In der Pfanne klappt es auch mit getrennten Schritten: Kartoffeln und Zwiebel erst mit wenig Wasser dämpfen, Fleisch und Shirataki separat anbraten und danach alles zusammenführen. Ohne Karotte, nur mit Kartoffeln, Zwiebel und Shirataki, ist das Gericht ebenfalls üblich. Serviert wird es mit warmem Reis und Frühlingszwiebelringen – und am nächsten Tag abgekühlt schmeckt es genauso.
Allergene
Enthält: Glutenhaltiges Getreide, Soja
Kann enthalten, wenn du die optionalen Zutaten verwendest: Fisch
Für dieses Rezept ist nicht jede Zutat geprüft; „ohne“ wird deshalb nicht zugesichert.
Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.
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